ErzÀhlt uns den Planeten

Freitag, 27. Juli 2018, Höhenpark Killesberg ab 17.00 Uhr – zur totalen Mondfinsternis

Geschichten und MĂ€rchen aus aller Welt fĂŒr Klein und Groß
fĂŒr ein friedvolles Zusammenleben von Mensch und Natur‹Internationaler Mark fĂŒr Nachhaltigkeit
Kunst zur totalen Mondfinsternis

Eintritt frei – das Fest findet auch bei Regen statt.

Wenn 


– Stimmen und KlĂ€nge uns in leisen Tönen auf eine Reise durch die Zeit und durch die Welt mitnehmen,

– An den BĂ€umen geflĂŒsterte Geschichten uns davon erzĂ€hlen, wie schön und kostbar unser Planet ist, wie wichtig es ist, dass man ihn schĂ€tzt und schĂŒtzt,

– Menschen aus ganz unterschiedlichen Teilen und Horizonten der Welt einander begegnen und miteinander ins GesprĂ€ch kommen,

– durch ein Spiel von Licht und Schatten aus dem uns Bekannten eine ganz neue Welt entsteht



 dann ist es ein Fest, das sich zu feiern lohnt! 

Das ErzĂ€hlfest ist der Nachhaltigkeit (SDGs*) gewidmet, unter dem Motto “Man schĂŒtzt nur das, was man schĂ€tzt“

* Alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) haben 2015 die Agenda 2030 fĂŒr nachÂŹhaltige Entwicklung (SDGs) unterzeichnet, um die Transformation der Welt zum Besseren anzustreben.

 

Wenn Geschichten auf Nachhaltigkeit treffen!

Mit universellen Werten durchwoben begleiten Geschichten der Tradition die Entwicklung der Menschheit schon seit den AnfĂ€ngen der Zeiten. Geschichten der Traditionen machen deutlich, dass persönliche Lebensaspekte Teil des Großen Ganzen sind und setzen die Zuhörer so in Beziehung zum Ganzen. Sie lassen uns die weitreichenden ZusammenhĂ€nge erkennen, die so wichtig fĂŒr eine nachhaltige Zukunft sind. Geschichten lebendig zu erzĂ€hlen ist eine intelligente und traditionsreiche Art der zwischenmenschlichen VerstĂ€ndigung die Begegnung schafft und TĂŒren zur Fantasie der Zuhörer öffnet – TĂŒren zu neuen, gemeinsamen Zukunftsvisionen. So kommen die Geschichten aus der Vergangenheit und zeigen uns heute den Weg in die Zukunft.

 

WĂŒnsche fĂŒr den Planeten

Menschen, insbesondere Kinder, werden an vielen Orten im Vorfeld aufgerufen, ihre WĂŒnsche fĂŒr den Planeten auszudrĂŒcken und den Veranstaltern zukommen zu lassen. Leitet den Aufruf bitte weiter, die Wunschzettel werden gesammelt und zum Fest an der Rosenpergola wertschĂ€tzend aufgehĂ€ngt. Kontakt  0162 90 60 124

Programm

17:00 ErzĂ€hlungen fĂŒr Kinder auf GeschichtenInseln im Tal der Rosen. Spiele, Geschichten in Bewegung in Klang und Farben mit stART International

18:00 BegrĂŒĂŸung durch BĂŒrgermeister WölïŹ‚e, Sabine Mezger (Bezirk Nord), Dorothee Lang (Renn.SĂŒd). Musiker und SĂ€nger des Projektes „Vom Klang der Welt“ und Duo Querhorn mit Chai Min Werner (Alphorn ) und Johannes Hustedt (Querflöte).

18:30 ErzĂ€hlwanderung mit musikalischer Begleitung im Tal der Rosen (die Geschichten werden in verschiedene Sprachen ĂŒbersetzt).

20:00 Ideenmarkt fĂŒr Nachhaltigkeit mit GesprĂ€chsinseln (Austausch und Begegnung), Spielen, Geschichten in Bewegung in Klang und Farben, Projekt Simply Blue (Start international.e.V.), Picknick im Tal der Rosen.

21:30 Lichtperformance zur totalen MondïŹnsternis auf der Blumenwiese

22:00 ErzĂ€hlungen zur totalen MondïŹnsternis (Sterne, Mond, Gestirne) auf der Blumenwiese

Anfahrt

Veranstaltungsort: Höhenpark Killesberg, Tal der Rosen (hinter dem Turm).

Mit öffentlichen Verkehrsmittel:
U 6, 13 bis Maybachstraße
U 6, 7, 13, 15 bis Pragsattel
U 6, 7, 15 bis LöwentorbrĂŒcke
U 5 bis Killesberg
Bus 57 bis Pragsattel
Bus 43, 50 bis Killesberg

Mitwirkende

Der Mond
„Die Totale Mondfinsternis am 27.07.2018 gehört zweifelsohne zu den ganz großen astronomischen Ereignissen unserer Zeit. Mit einer Dauer von 103 Minuten ist sie die lĂ€ngste totale MondFinsternis des 21. Jahrhunderts ...“ (Zeitungsartikel Stuttgarter Zeitung)

Der Park
Der Killesberg, wie die Stuttgarter den Höhenpark meist nennen, gehört mit seinen Seenterrassen, seinen prĂ€chtigen Blumenbeeten, einem großen Spielplatz, den Tiergehegen und vielen Veranstaltungen zu den beliebtesten Ausflugszielen in Stuttgart. Beim Fest „ErzĂ€hlt uns den Planeten“ steht er fĂŒr die Schönheit, fĂŒr die Natur, die es gilt heute ,neu wertzuschĂ€tzen. Das Bild von dem ideellen Garten, der in der Tradition vieler Kulturen zu finden ist, ist nicht weit, und ruft unsere Sehnsucht, unsere Hoffnung als Ziel in Geschichten, die noch zu erfinden sind: „wie unsere Erde sein könnte ,wenn..“


KĂŒnstler / KĂŒnstlerinnen

Aus KrankheitsgrĂŒnden musste Gauri Raje ihren Auftritt absagen
Gauri Raje
ist Anthropologin und GeschichtenerzĂ€hlerin. Sie arbeitet in Großbritannien und Indien mit Erwachsenen und gefĂ€hrdeten Gruppen. Sie tritt regelmĂ€ĂŸig in Großbritannien, Indien und Europa auf. Zu ihren Performance-Projekten gehört die Inszenierung von "Osten der Sonne, westlich des Mondes", eine Sammlung von Geschichten fĂŒr Erwachsene aus aller Welt, die in 3 verschiedenen indischen Sprachen ĂŒbersetzt und erzĂ€hlt werden, sowie "Badlands", Geschichten von Land- und Flussgeschichten von Zentralindien und "Geschichten des Exils und des Heiligtums", Geschichten aus der ganzen Welt, die Themen des Exils erforschen. Derzeit arbeitet sie mit biographischen und traditionellen Geschichten von sĂŒdasiatischen Migranten im Westen von Schottland mit AwazFM, einem sĂŒdasiatischen Radiosender in Glasgow. Sie ist Mitglied von Tellers without Boarders.


Gudrun Rathke, Österreich / Frankfurt
Geboren und aufgewachsen in KĂ€rnten, lebt Gudrun Rathke heute in Frankfurt am Main. WĂ€hrend ihrer Mitarbeit in einer Kassler Schule erlebte sie, wie gut freies ErzĂ€hlen Kindern tut. In den Kursen der Akademie Remscheid tauchte sie tiefer in diese uralte Kunst mit Worten zu zaubern ein und kann sich heute keinen anderen Beruf vorstellen. Neben der Liebe zu den Geschichten ist es dieses bedingungslose Miteinander von Zuhören und ErzĂ€hlen, das ihr tragender Grund ist. Nur gemeinsam spinnt sich der Faden der Geschichte und dann ist fĂŒr den Augenblick alles möglich:  Staunen, Wundern, Zittern, von Herzen berĂŒhrt sein und miteinander aufatmen, weil da ein Weg ist, wo vorher keiner war.
Von gehbaren Wegen kann sie auch sonst einiges erzÀhlen, denn am liebsten zieht sie mit einer Kiepe voll Geschichten auf Schusters Rappen durch das Land und erlebt immer wieder, wie gut es tut, aufeinander zu zugehen und sich zu erzÀhlen.


Laura Simms, New York
Laura Simms ist eine mit vielen Preisen ausgezeichnete Performerin, Schriftstellerin und Ausbilderin aus New York, die das ErzĂ€hlen als ein Anteil nehmendes Mittel der Transformation im persönlichen und im gesellschaftlichen Bereich einsetzt. Am Festival kann sie leider nicht dabei sein. Als gute Freundin und WeggefĂ€hrtin im gleichen Geiste ist sie jedoch ein Echo, das uns ĂŒber den Ozean hinweg inspiriert und begleitet.


Marita Fochler, Schwarzwald
ErzÀhlerin, TheaterpÀdagogin, Bild- und Objektgestalterin
Marita Fochler erzĂ€hlt seit 1991 in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. 2007 wurde sie mit dem bundesweit ausgeschriebenen PED_Preis der Bundesarbeitsgemeinschaft leitender Angestellter der KJP ausgezeichnet fĂŒr die Geschichtenwerkstatt im Bauwagen ausgezeichnet. Sie ermutigt und inspiriert Jugendliche ĂŒber den „Weg des MĂ€rchen“ etwas Neues (ĂŒber sich und die Welt) zu erfahren und auszuprobieren.
Als gebĂŒrtige RheinlĂ€nderin hat sie trotz 25 Jahre Aufenthalt im Hochschwarzwald ihre Muttersprache, das „Hochdeutsch“, ungefĂ€rbt beibehalten, aber das „Leben im Wald“ machte Eindruck und so nehmen die Sinne wahr, was beeindruckt. Der Schwarzwald ist eine besondere Landschaft auf unserer Erde. Er ist eins der grĂ¶ĂŸten Quellenreservoirs, er ist RĂŒckzugsort seltener Pflanzen und z. B. Schmetterlingen, aber auch anderer Wesen-heiten. Alte Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen. Davon erzĂ€hlen auch die Geschichten , die sie in Wort und Bildern und Objekten sprechen lĂ€sst.


ALI und SOLALE Shirasi, Iran / Bodensee

Das ErzÀhler /Schriftsteller-Ehepaar lebt von der Hoffnung auf mehr Freiheit und Menschenrechte in seinem Heimatland Iran; und Hoffnung auf ein besseres Miteinander der Kulturen und Religionen in Deutschland.

In ihren Gedichten kritisieren Ali und Solale Schirasi aber nicht nur offen, sondern beschreiben auch ihre einstige Heimat. Von „durstigen GĂ€rten, Feldern und Bergen“ ist da die Rede; von der Sehnsucht der Iraner „nach Blumen und GrĂŒn“; oder vom einzigen Huhn der Familie, dem die Eltern einen alten Schuh ans Bein gebunden hatten, um es am Weglaufen zu hindern, das aber deshalb auch „das HĂŒpfen verlernt hatte“. Es sind poetische Bilder, in denen aber letztlich oft ebenfalls gesellschaftspolitische Botschaften verschlĂŒsselt sind.

1940 in Teheran geboren, beteiligte sich Ali Schirasi bereits 1962 an den ersten Studentenstreiks im Iran. 1975 wurde er unter dem Schah zu zehn Jahren Haft verurteilt, 1978 aber auf Intervention des Internationalen Roten Kreuzes entlassen. Nach der islamischen Revolution wurde er erneut inhaftiert, bis er schließlich 1987 zusammen mit seiner Frau Solale nach Deutschland fliehen konnte. Die elf Jahre jĂŒngere Mathematiklehrerin war wegen ihrer politischen AktivitĂ€ten ebenfalls zwei Jahre im GefĂ€ngnis. Heute leben und arbeiten beide als Schriftsteller in Konstanz.

Ali Shirasi wird unterstĂŒtzt von Amnesty International Bezirk Stuttgart NordwĂŒrttemberg.

 


Soogi Kang, Korea / Berlin
Nach einem Keramik-Kunst-Studium studierte Soogi Kang Dramaschool in Seoul und modernes Schauspiel am Theater E-JOE-TO; koreanischen BOSANG-SAN Maskentanz-Theater bei Meister Kim, Yoo-Kyung; koreanischen Gesang SEODO-SORI, NAMDO-SORI und PANSORI; Spiel-, und TheaterpÀdagogik Studium an der UdK ( Frau. Prof. Dr. Wardetzky); seit 2012 Systemischer Mastercoach (ISP/ DgfC); Weiterbildung in Stimm-Anthropologie (UdK Berlin).
Sie arbeitete als Schauspielerin in verschiedenen Theaterensembles in Seoul. Seit 1995 ist sie unterwegs als GeschichtenerzÀhlerin, Schauspielerin, Dozentin und Coach, national und international.
In Berlin ist sie als Schauspielerin und Regisseurin fĂŒr Film(www.international-actors.de) und SĂ€ngerin tĂ€tig. Sie ist Leiterin von THEATER SALPURI Berlin (www.theater-salpuri.de), und leitet seit 2016 die Weiterbildung „Freies ErzĂ€hlen“ des ErzĂ€hlKunst e.V. (www.erzaehlkunst.com).


Thierno Diallo. Senegal/Frankreich
„Wie alle anderen auch, hatte ich zwei GroßmĂŒtter, meine Großmutter Wolof und meine Großmutter Fulani. Meine Wolof Großmutter sagte zu mir: "Thierno, du redest viel, aber ein Fulani, der Wolof spricht, wird gesprĂ€chiger als ein Griot."‹Meine Großmutter Peul sagte zu mir:‹"Ein Wolof, der Peul spricht, wird automatisch zum Intellektuellen."‹Das Leben hat keiner Recht gegeben, da ich Französisch spreche und Geschichten erzĂ€hle 
‹Eines hatten sie jedoch gemeinsam: Sie waren mutig wie die Frauen von Waalo ...“‹Thierno Diallo ist GrĂŒndungsmitglied des Vereins Amoon na fi, der die mĂŒndliche Überlieferung in Frankreich und Senegal erhalten und verbreiten will. Seit 2008 organisiert er jĂ€hrlich ein Geschichtenfestival in Dakar und Hann. Im Jahr 2014 grĂŒndete er die Firma Diak'art lo, die KĂŒnstler, Musiker und Techniker zusammenbringt. Er schreibt seine GeschichtenerzĂ€hlen-Praxis ins Leben, weil er glaubt, dass GeschichtenerzĂ€hlen Menschen verbindet.


Naceur Charles Aceval, Algerien / TĂŒbingen
Geboren in den fĂŒnfziger Jahren in SĂŒdwestalgerien, verbrachte er seine frĂŒhe Kindheit im Nomadenstamm seiner Mutter und Großmutter, wo er die Geschichten der Nomaden hörte, die er bis heute mit sich trĂ€gt. MĂ€rchen werden in der Tradition der Nomaden nur abends erzĂ€hlt, denn es ist ein Moment des Teilens: Am Lagerfeuer beim Tee im hellen Licht des Mondes und der Sterne. Naceur Charles Aceval erzĂ€hlt ĂŒberwiegend NomadenmĂ€rchen seiner Kindheit, Weisheitsgeschichten und RĂ€tsel


KĂŒnstler*innen Ars Narrandi e. V.

Odile Néri-Kaiser, Lyon / Weil der Stadt
„Beim ErzĂ€hlen sehe ich die Bilder, die meine Worte bei den Zuhörern auslösen und höre die Geschichten, die sie hervorrufen und noch nicht ausgesprochen sind. Ich bin beim ErzĂ€hlen auf der Suche nach jener Sprache, Bilder-Sprache, Sprache hinter den Sprachen, die alle anspricht, unabhĂ€ngig vom Alter, Kultur und sozialer Herkunft.
Manchmal gelingt es mir sie zu finden und es gibt dann nur noch einen gemeinsamen Atem im Raum: ich sehe, wie die Blicke der Zuhörer leuchten. Das sind die unsichtbaren Geschenke, die beim ErzĂ€hlen und Zuhören ausgetauscht werden!“
Ihr Repertoire ist vielfÀltig : genÀhrt von der Natur, MÀrchen aus aller Welt, sehr gerne aus der Bretagne und anderen Regionen Frankreichs, findet sie den Bezug zur Natur, zum Leben und Lebendigen wieder. Sie erzÀhlt auch gerne Lebensgeschichten, die sie beim Zuhören von anderen Menschen aufgefangen hat und in neuen Geschichten verdichtet hat (z. B. Geschichten aus dem Exil)
Die gebĂŒrtige Französin hat als Linguistin und Lehrerin an Brennpunktschulen in Lyon ihre SchĂŒler aus der Migration und deren Eltern (Nord-Afrika und Afrika) schon mĂŒndlich erzĂ€hlen lassen, und ihre Geschichten aufgefangen und zu wertschĂ€tzen gelernt. Seitdem erfĂ€hrt sie jeden Tag in ihren vielfĂ€ltigen EinsĂ€tzen (sei es auf der BĂŒhne, in KindergĂ€rten, in Schulen in den UnterkĂŒnften fĂŒr GeflĂŒchtete, in der Trauerarbeit) von der integrativen Kraft und von der nachhaltigen Wirkung von mĂŒndlich erzĂ€hlten Geschichten.
Sie hat 2010 den Verein Ars Narrandi e.V. ...wenn Worte wandern 
 gegrĂŒndet: durch viele Projekte mit niederschwelligem Ansatz trĂ€gt sie dazu bei, dass eine wertschĂ€tzende ErzĂ€hlkultur Menschen verbindet. So konzipiert sie interkulturelle Events, Begegnungen und Festen der Geschichten, aber auch Projekte der kulturellen Bildung und gibt Workshops und Fortbildungen zum Thema: ErzĂ€hlen im interkulturellen Kontext, wie und welche Geschichten fĂŒr GeflĂŒchtete?


Annette Hartmann - ErzÀhlerin, Interkulturelle Trainerin Chiemgau/Bayern
" Ich erzĂ€hle gern unter freiem Himmel, in Feld, Wald und auf Wiesen, am Wasser, an Seen und FlĂŒssen. Durch das ErzĂ€hlen von Geschichten, deren mythische Bilder und durch das Miteinander - Wandern werden das Wesen der BĂ€ume und Pflanzen, die Energie des Wassers und die geheimen Botschaften der Elemente sichtbar, spĂŒrbar und erlebbar. Kinder und Erwachsene tauchen gleichermaßen ein in diese mĂ€rchenhafte, phantastische Welt. Sie bekommen ein GefĂŒhl fĂŒr die Kostbarkeit des Blauen Planeten und die großartige Poesie des Lebens! “ Sie hat u.a. das Demokratie-Projekt “Die Königskinder, ein MĂ€rchen fĂŒr Demokratie und gemeinschaftliches Handeln “ im Berliner Abgeordnetenhaus (seit 2004) , sowie „Vom Klang der Welt - ein interkulturelles Projekt aus Tanz, Musik und ErzĂ€hlkunst “ mit deutschen und geflĂŒchteten KĂŒnstlerInnen (seit 2016) entwickelt, das 2017 den Integrationspreis der Regierung von Oberbayern erhielt. Mitglied Ars Narrandi e. V.


Maria Winter, Niederlande / Ulm
Maria Winter erzĂ€hlt Geschichten, weil sie glaubt, dass Bilder aus phantasievollen Welten ein Spiegel fĂŒr uns sein können. Im Moment arbeitet sie mit einer halben Stelle bei der TheaterpĂ€dagogik am Schauspiel Stuttgart. DarĂŒber hinaus wirkt sie als freiberufliche TheaterpĂ€dagogin und ErzĂ€hlerin bei Projekten an unterschiedlichen Grundschulen, bei Festivals und anderen Institutionen mit.

Als ErzĂ€hlerin findet sie es nicht nur wichtig das ErzĂ€hlen als Kunstform weiter bekannt zu machen, sondern auch das ErzĂ€hlen einzusetzen an Orten wo es etwas bewegen kann. Durch die Geschichten öffnen Herzen und entsteht Möglichkeit mit einander in Kontakt zu kommen, ĂŒber Konflikte und Vorurteile hinweg. Genau das findet sie interessant in der Arbeit von Ars Narrandi. FĂŒr Ars Narrandi arbeitet sie vor allem in Stuttgart UntertĂŒrkheim, wo wir versuchen ĂŒber das ErzĂ€hlen und ĂŒber die Geschichten aus vielen Kulturen in diesem vielfaltigen Stadtviertel ein VerstĂ€ndnis fĂŒr einander zu schaffen. (www.mariawinter.de)


FĂŒr Stefanie Keller, 1975 geboren in Bietigheim, sind MĂ€rchen von Kindheit an stetige Begleiter. Fasziniert lauschte sie immer anderen ErzĂ€hlern und gestand sich lange nicht zu selbst MĂ€rchen zu erzĂ€hlen.
Bis sie schließlich 2012/2013 eine Ausbildung zur ErzĂ€hlerin unter Caspar von Loeper in Berlin machte. Seit dem erzĂ€hlt sie vornehmlich in den WĂ€ldern und StĂ€dtchen im Landkreis Ludwigsburg und in Mecklenburg Vorpommern.


Chantal Ruiz, Paris / Stuttgart
Die SprachpĂ€dagogin, Dozentin fĂŒr Französisch und interkulturelle Trainerin ist Koordinatorin der Projektes vom „Klang der Welt“ und trainiert zusammen mit RenĂ© Groz den Kinderchor mit geflĂŒchteten Kindern .


Heike Göttlicher, Stuttgart / Griechenland
Interkulturelle Trainerin & Moderatorin, Kommunikationstrainerin:  die professionelle Zuhörerin sammelt Ihre Geschichten  am ErzÀhlerstuhl auf der Wiese im Tal der Rosen


Mitwirkende

Christian Fulterer (Welthaus Stuttgart / EpiZ)
Koordinator Bildungsarbeit „Globales Klassenzimmer im Welthaus Stuttgart“, Projektkoordinator „CHAT der WELTEN“ Baden-WĂŒrttemberg, EpiZ Reutlingen


Marieke Kodweiß (EpiZ)

Marieke Kodweiß ist Politikwissenschaftlerin und beschĂ€ftigt sich u.a. mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen europĂ€ischer Handels- und Rohstoffpolitik. Sie ist in umwelt- und entwicklungspolitischen ZusammenhĂ€ngen aktiv, hat Spaß beim Freien Radio und liebt Geschichten.‹Seit 2014 ist die Mitarbeiterin im EpiZ.


Botschafter*innen BtE /EpiZ

Saron Cabero
Saron Cabero, gebĂŒrtig aus Bolivien. Studium der Philosophie in TĂŒbingen, jetzt beim EntwicklungspĂ€dagogischen Informationszentrum in Reutlingen (EPiZ). Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem erst wenige Jahre alten Gesellschaftsmodell „Buen Vivir“ (gutes Leben), das die sĂŒdamerikanischen LĂ€nder Bolivien und Ecuador zu verwirklichen versuchen und das den Wandel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anstrebt, beziehungsweise bereits vollbracht hat.


Sylvia HolzhÀuer

„Ich erzĂ€hle, wie es ist“ als Soziologin, PoC, Frau und Mutter.
„Lass Dich nicht zurĂŒckhalten, deine Haltung und deine Botschaft hervorzuheben“: Rassismus ist so universell in diesem Land, so weit verbreitet und tief verwurzelt, dass er unsichtbar ist, weil er so normal ist. Warte nicht, bist die Welt sich Ă€ndert, arbeite an ihrer VerĂ€nderung mit“. Stehe auf gegen Rassismus!


Corine Nguimkeng Kana

Corine Kana ist eine gebĂŒrtige Kamerunerin und stellt sehr gerne Ihre reiche Kultur vor. Sie hat Diplomchemieingenieurwesen in Karlsruhe studiert. Sie hat anschließend von 2014-2015 das Multiplikatorenprogramm von Stube BW erfolgreich absolviert und kam somit zum Programm "Bildung trifft Entwicklung". Bis jetzt hat sie gute Erfahrungen mit folgenden Themen in Grundschulen: Lebensmittelverschwendung, Fairer Handel, Schokolade, Kinderspiele, Kinderalltag. ‹Sprachen: Französisch, Deutsch


Jean Paul Tsague

Jean Paul Tsague ist in Kamerun geboren und aufgewachsen. Er mag gerne sein Wissen ĂŒber den Alltag, die sozialen und kulturellen Themen in seinem Heimatland und Afrika weitergeben. Seit seinem erfolgreichen Studienabschluss im Jahr 2012 in Deutschland engagiert er sich aktiv als BtE-Referent im Multiplikatoren-Programm der StuBe-BW. Themenschwerpunkte: Nachhaltigkeit und Bewusster Umgang mit Ressourcen, Kinderalltag, Migration, Interkulturelles Lernen


Team von stART international e.V. emergency aid for children
Non-profit association :
Das Team beteiligt sich auf dem Killesberg mit:

Rita Eckart
Geschichten in Bewegung, Farbe und Klang
SIMPLY BLUE! Projekt der riesigen blauen Mosaik mit weltweiten Beteiligung


Kofi Onny, ErzÀhler, Ghana/Freiburg
Kofi begann seine Theaterlaufbahn in Ghana bei ABIBIGOROMMA, der "National Theatre Company" von Ghana. Er hat ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Theatre Arts und jahrelange Berufserfahrung in Musik, Theater und TanzpÀdagogik.
Neben seiner TĂ€tigkeit als Lehrer fĂŒr African Dance Trommeln und Rhythmus spielt er afrikanisches Theater fĂŒr große und kleine Zuschauer. Außerdem arbeitet Kofi im stART-Team seit Jahren mit jungen afrikanischen MĂ€nnern mit Fluchthintergrund.


Musiker

Chai Min Werner - Alphorn
"Der Klang, den nichts aufhĂ€lt, der auf allen Ebenen berĂŒhrt, alles verbindet – der Musiker, Publikum und Schöpfung Eins werden lĂ€sst: Das ist, was mich in der Musik begeistert."
Chai Min Werner entdeckte fĂŒr sich das Alphorn bereits in der Kindheit, wenn es mit seinem Klang die Schweizer Berge erfĂŒllte. Seit 2011 spielt sie in klassischen Besetzungen mit Flöte, Harfe, Gitarre, Klavier, Orgel, dem Trio Avance und als Solistin mit Orchester. In Zusammenarbeit mit internationalen Komponisten wie Hans-JĂŒrg Sommer, Siegmund Schmidt, Pascal Jugy und David Babcock entstehen eigens neue Werke fĂŒr sie.
http://www.kunsthaus-durlach.de/chaimin/alphorn.htm

Johannes Hustedt - Querflöte
„Musik bedeutet fĂŒr mich in der Begegnung mit Zuhörern, Mitspielern und Komponisten Offenheit fĂŒr neue Wege, stetiges Wachsen und Weiterentwicklung.“
Johannes Hustedt ist Gast renommierter Musikfestspiele, findet international große Anerkennung. 2006 grĂŒndete er zusammen mit seiner Ehefrau, der KĂŒnstlerin Chai Min Werner, das Kunsthaus-Durlach, dessen Anliegen es ist, Musik, bildende Kunst und SpiritualitĂ€t unmittelbar erlebbar zu machen.
Seit 2013 ist Johannes Hustedt Vorsitzender des TonkĂŒnstlerverbandes Baden-WĂŒrttemberg, Region Karlsruhe, seit 2015 auch stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Baden-WĂŒrttemberg.
www.johannes-hustedt.de

Musiker und SĂ€nger des Projektes „Vom Klang der Welt“ von, mit und fĂŒr GeflĂŒchtete.


Der LichtkĂŒnstler
Stefan Laug ist ein international bekannter Land-Art KĂŒnstler, seine kĂŒnstlerischen Projekte entstehen seit 1992 schwerpunktmĂ€ĂŸig in der Natur. Beeindruckende und bewegende Licht-Aktionen und Installationen entstehen an ausgewĂ€hlten Orten und einsamen PlĂ€tzen in der Natur. Die Art der Inszenierung seines ĂŒberzeugenden und sehr Ă€sthetischen, kĂŒnstlerischen Schaffens ist formal und inhaltlich weltweit einzigartig und in wunderschönem Einklang und in Harmonie in und mit der Natur.
Die Einzigartigkeit dieser kĂŒnstlerischen Arbeit bezeugt in der stimmigen Verbindung von Natur, Raum und Landschaft, Stimmung und rhythmisch-zyklischem Naturgeschehen, mit der kĂŒnstlerischen Gestaltungsform und dessen Inhalten. Der KĂŒnstler folgt bei seinen Projekten stets seiner klaren und von Visionen bestimmten Intuition und wirkt so aus einer inneren, ĂŒberbewussten Gestaltungskraft.

Er hat bereits auf allen Kontinenten der Erde eine große Anzahl von kĂŒnstlerischen Projekten realisiert, so z.B. in Europa: Italien, Frankreich, Österreich, Deutschland, England, in Asien: Korea, Japan, Kyrgyzstan, Indien; in Australien, den USA und in Ägypten, Afrika.

Seine kĂŒnstlerischen Arbeiten wurden in den letzten Jahren in Ausstellungen in Tokio 2002 gezeigt, gefördert durch ASABI Asagaya College of Art and Design, 2003 in Newcastle in Australien, gefördert durch die University of Newcastle, sowie im Jahr 2004 in Österreich am Mondsee im Salzkammergut, gefördert durch den Kultur Verein „Natur-Raum-Kultur“.

Stefan Laugs sehr umfassend dokumentierte Arbeit kann in seiner Webseite eingesehen werden: www.silent-light.de


Initiative „Du bist auch dabei!"

SDGs

Alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) haben 2015 die Agenda 2030 fĂŒr nachhaltige Entwicklung (SDGs) unterzeichnet, um die Transformation der Welt zum Besseren anzustreben.

 

Die Geschichte des Kolibris
Eines Tages brach im Wald ein großes Feuer aus, das alles zu vernichten drohte. Die Tiere des Waldes rannten hinaus und starrten wie gelĂ€hmt auf die brennenden BĂ€ume.‹‹ Nur ein kleiner Kolibri, der kleinste von allen Vögeln, flog zum nĂ€chsten Fluss, nahm einen Tropfen Wasser in seinen Schnabel und ließ den Tropfen auf den brennenden Wald fallen. Dann flog er zurĂŒck, nahm den nĂ€chsten Tropfen, ließ auch den auf die brennenden BĂ€umen fallen und so flog er immer hin und her, jedes mal mit einem neuen Tropfen Wasser im Schnabel.
All die anderen Tiere, die viel grĂ¶ĂŸer waren als er, wie der Elefant mit seinem langen RĂŒssel, hĂ€tten viel mehr Wasser tragen können, aber sie standen vor der Feuerwand und rĂŒhrten sich nicht.
Sie sagten zum Kolibri: "Was machst du denn? Hast du den Verstand verloren? Du bist viel zu klein. Ein Tropfen Wasser! Das Feuer ist zu groß! Du erschöpfst Dich nur!“ Der kleine Kolibri erklĂ€rte ohne Zeit zu verlieren: "Ich weiß das, aber ich tue, was ich kann, ich tue meinen Teil!“ und war schon wieder weg. Die Tiere stutzen zunĂ€chst. Doch dann fingen einige Vögel an, seinem Beispiel zu folgen.

Und in kurzer Zeit wurden es immer mehr! Immer mehr Vögel, die von allen Seiten kamen 
 Kurz darauf entstand ein Aufbruch unter den Tieren, wie ihn die Zeit noch nicht gesehen hatte. Alle hatten nur einen Gedanken: den Wald zu retten! Denn sie wussten: ohne Wald hĂ€tten sie keine Zukunft. Ein mĂ€chtiges Getöse entstand, da nun jeder sich am Wasserholen beteiligte. Es dauerte nicht lange, da erloschen die Flammen und nach einiger Zeit verschwanden auch die letzten Rauchfahnen.

Diese Geschichte wird von Pierre Rabhi, Wangari Maathai und vielen anderen erzÀhlt 
 sie hat schon viel bewirkt.

Veranstalter ist der gemeinnĂŒtzige Verein fĂŒr die UnterstĂŒtzung der ErzĂ€hlkunst und ErzĂ€hlkultur:

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