
Offene Bühne – Tausend Frauengeschichten für eine Nacht
Tausend Frauengeschichten für eine Nacht
7. März | Linden-Museum | Beginn: 18:30 Uhr
Geschichten reihen sich aneinander wie Perlen auf einer langen Kette. Ein unsichtbarer Faden führt jenseits von Raum und Zeit – mal lächelnd, mal weinend – durch die vielfältigen Schicksale von Frauen und näht sie zu einem gemeinsamen Gewebe zusammen. Der Abend schafft einen Raum, in dem Frauen sich gegenseitig stärken – durch das Teilen ihrer Geschichten, Stimmen und Perspektiven.
Offene Bühne | ab 18:30 Uhr
An diesem besonderen Abend öffnet sich die Bühne für Frauen und ihre Stimmen.
Ob Geschichte, Märchen, Gedicht, Lied oder Tanz – jede Frau ist eingeladen, ihren Beitrag zu teilen. Es wird gelesen, erzählt, gesprochen, gesungen … und vielleicht auch getanzt. Männer sind als Zuschauer herzlich willkommen.
Künstlerische Beiträge:
19:30 Uhr – Hosnija Mehr, Poetry-Slamerin
„Mein Name ist die Weiblichkeit“
In ihrem heutigen Text reflektiert Hosnija Mehr ihre persönliche Sicht auf Weiblichkeit und thematisiert ihren eigenen Bezug zu diesem vielschichtigen Begriff aus der Perspektive einer Frau.
20:00 Uhr – Christine Lander, Erzählerin
„Die sieben Bücher der Nacht“ oder Geschichten aus dem bewegten Leben der deutsch-jüdischen Kauffrau Glikl im 17. Jahrhundert – ein farbenreiches Porträt weiblicher Selbstbestimmung.
Die Memoiren dieser außergewöhnlichen Geschäftsfrau und vielfachen Mutter eröffnen faszinierende Einblicke in das jüdische Familienleben der Frühen Neuzeit und bewahren eine einzigartige Sammlung überlieferter und neu erzählter Geschichten.
Ein Abend voller Stimmen, Erinnerungen und weiblicher Erzählkraft.
Wo: Linden-Museum
Wann: 18:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro
Anmeldung: Telefon 0711/2022-444 / E-Mail: anmeldung@lindenmuseum.de
Christine Lander ist Bühnenerzählerin und erzählt seit 2007 historische und biografische Geschichten. Sie arbeitet solo, im Duo oder mit Musikerinnen und bringt vielstimmige Perspektiven auf Frauenleben auf die Bühne. Sie lehrt Erzählen an der Universität der Künste Berlin und ist im Berliner Erzähl- und Geschichtentheater aktiv.
Hosnijah studierte Jura in Mainz und arbeitet heute in Frankfurt. Seit mehr als zehn Jahren ist sie bundesweit mit ihren Spoken-Word-Texten auf Bühnen zu erleben und gibt Poetry-Slam-Workshops. In ihren Texten verbindet sie persönliche Gedanken mit dem Anliegen, Verständnis und Offenheit zu fördern.
Eine Kooperation mit dem Linden-Museum Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart

Foto: Balkisse Karuti
